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CD Archiv - Mangupi, Parne Gadje
Mangupi
Parne Gadje
 
erschienen : 09.09.2008
im Archiv angelegt : 20.09.2008
 
CD der Woche vom : 28.09.2008 bis 04.10.2008

 
MANGUPI: Abtrünniger; Geächteter; jemand, der nach seinen eigenen Regeln am Rande der Gesellschaft lebt; ein Nonkonformist, frei wie ein Vogel, unberührt von den Zwängen innerhalb einer Kultur. Parne Gadje sind immer ihren eigenen Weg gegangen. Ihr Sound mag starke Balkan-Einflüsse haben, doch sind sie in diesem Genre nicht beheimatet; auf kreative Weise mischen sie die Musik der Rroma, griechischen Rebetiko und zunehmend Elemente kontinentaler und orientalischer Stile, um ihre eigene Tradition zu erschaffen. MANGUPI wurde während eines Konzerts im Rahmen einer Deutschland-Tour Ende 2006 aufgenommen und ist somit nicht nur ein beeindruckendes Zeugnis der musikalischen Entwicklung der Band, sondern auch ein Beweis für ihre phänomenalen Live-Performances. Das Album zeigt außerdem, dass die Band die kontrollierte Umgebung eines Aufnahmestudios nicht braucht, um zu zeigen, was sie kann. "What you hear is what you get" - und es ist überwältigend. Mit 13 brandneuen Tracks und drei neuen Versionen von Songs, die auf Vorgängeralben veröffentlicht wurden, bietet MANGUPI über eine Stunde wunderschön ausbalancierter Songs. Die Band bewegt sich mühelos zwischen lautstarken Roma-Freudentänzen (Keren Savora Le Drom, Dusty Road), sparsamen griechische Balladen (Isoun Mia Vrisi) und improvisierten, Derwisch-artigen Grooves (Süleymann Aga, E Romajnakoro Cuceko). Der akustische, orchestrale Sound - das Markenzeichen der Gruppe - wird wie immer von den Texturen ungewöhnlicher, selbstgebauter Instrumente ergänzt (Velofoon, Fietsbandbas; ein einzigartiges Instrument, das seine tiefen Basstöne mit Gummisaiten erzeugt, die aus dem Inneren von Fahrradreifen hergestellt sind), um damit Musik zu erschaffen, die klingt, als käme sie aus einem bisher unbekannten Land. Das Album wurde von Alan Ward bei Electric City in Brüssel gemastert. Der Sound von MANGUPI ist hell und tief, die Atmosphäre warm und intim. Parne Gadje sind ohne Zweifel dabei, sich als eine der wichtigsten und innovativsten Folk-Gruppen Europas zu etablieren. Durch ihre ersten beiden Alben "Isi li vilo Akate" (2003) und "O Manus" (2004) platzierte sich die Gruppe in einer ihr eigenen, einzigartigen Kategorie. Das Album "Bizoagor" (2006), eine Zusammenarbeit mit dem Rroma-Poeten und Aktivisten Gjunler Abdula, ist das Ergebnis eines Ausfluges der Gruppe in Richtung experimentelle spoken word-Landschaften, zusätzlich etablierte es Bandleader und Bandoneon-Spieler Marc Constandse als einen außerordentlichen Komponisten. Die Performances auf MANGUPI zementieren ihre Reputation als musikalisch "Abtrünnige" und zeigen den schier unendlichen Ideenreichtum der Band. Man kann mit Sicherheit und ohne auf Widerspruch zu stoßen behaupten, dass es keine zweite Band gibt, die wie Parne Gadje klingt. PARNE GADJE sind: Marc Constandse (Gesang, Bandoneon, Perkussion) Dan Tuffy (Fietsbandbas, elektrische Gitarre) Michiel Hollanders (Velofoon, Resonatorgitarre) Gerwil Kusters (Klarinette, Saxophon, Dura-Gadja)

Quelle: Amazon.de
 
Label : Smokid (Fenn Music Service)

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