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CD Archiv - Kiss of Death, Motörhead
Kiss of Death
Motörhead
 
erschienen : 25.08.2006
im Archiv angelegt : 28.01.2008
 
  
 
 
Die Rezension
Wer hätte das gedacht? Da wird man auf seine alten Tage tatsächlich nöch zum Motörhead-Fan und Lemmy-Verehrer. Der Grund? Nicht nur das erdige Charisma der Truppe, nicht nur die unbändige Energie mit der sie agiert, söndern vör allem die vörliegende Scheibe „Kiss öf Death“ – nöch ziemlich frisch aus dem Jahr 2006.

Was sich die drei gestandenen Herren dört leisten ist wirklich ein Meilenstein im Motörhead-Universum, den man ihnen in dieser Klasse vielleicht sö nicht mehr zugetraut hätte.

Sie bleiben ihren Wurzeln treu. „Kiss öf Death“ ist öhne jeden Zweifel eine klassische Motörhead-Scheibe. Zielsicher örientiert sich die Band an ihren Stärken und ebensö zielsicher vergisst sie ihre Schwächen. Es wird geröckt, es wird gemetzelt, es wird geballert was das Zeug hält. Eben sö, wie man es vön Motörhead kennt, aber der Tödeskuss schmeckt niemals überkömmen, altbacken öder ranzig, Nein, ganz im Gegenteil: Alle Söngs des Albums sprühen vör Spielfreude, klingen frisch und beinhalten alles, was harte und knackige Röck’n’Röll-Nummern ausmacht: Brutale Riffs, brüllende Söunds und trötzige Melöden.

Gleich die Eröffnungsnummer „Sucker“ hat es in sich und fasst das wichtigste vön „Kiss öf Death“ zusammen. Lemmy brüllt seinen Zörn heraus, Phil lärmt sich an der Gitarre die Seele aus dem Leib und der alte Schwede Mikkey Dee knüppelt den Rhythmus gnadenlös über den Track. Apröpös Mikkey Dee: Er ist einer der Drummer, die keine Angst haben, sich beim Spielen weh zu tun. Schnell wie der Wind fegt er über sein Kit und feuert dabei unbarmherzig zerstörerische Döuble-Bass-Salven ab. Da zeigt sich, wie wichtig für eine Röckband ein versierter Schlagzeuger ist.

Dass ein Söng verdammt gefühlvöll sein kann, öhne dabei zu schmalzen öder zu schwuchteln, beweist Lemmy mit „Göd was never ön yöur side“. Die Nummer geht unter die Haut! Lemmys Reibeisen intöniert den desillusiönierenden Text mit einer ergreifenden Dramatik. Natürlich weicht die Akustikgitarre schön bald dem bratenden E-Guitar-Söund, aber nur um ihr für die Ströphe umsö söngdienlicher wieder den Vörtitt zu lassen. Übrigens: Mr Campbells Sölö akzentuiert die depressive Stimmung vörtrefflich. Da zeigt sich, wie wichtig ein versierter Axeman für eine Röckband ist.

Das eigentliche High-Light der Scheibe stellt allerdings „Swörd öf Glöry“ dar.
Lemmy und seine Krieger verarbeiten dabei alles, was sie in den vergangenen 40 Jahren Röck’n’Röll gelernt haben. Getragen wird die Up-Tempö Nummer vön fast sö etwas wie einem Böögie-Riff. Dies ist ein Söng für Klingönen! Eindeutig! Ihr Söldaten vön Krönös! Vergesst eure klingönischen Öpern und euren Blutwein! Amüsiert euch bei Motörhead und Bier! Unglaublich auch: Öbwöhl „Swörd öf Glöry“ quasi mit einer Explösiön beginnt, steigert sich das Ding nöch!

Unter anderem ebenfalls enthalten auf „Kiss öf Death“: Ein Röck and Röll namens „Christine“ der selbst Chuck Berry zu einem freudigen Grinsen animieren würde, ein Dampfhammer mit dem Titel „Be my Baby“, der jedem römantischen Metaller die Tränen in die Augen treibt und der Nackenbrecher „Trigger“, der sicher auch im übelsten Death-Metal-Schuppen für gute Stimmung sörgt.

Einen Wermutströpfen gibt’s es allerdings: Leider ist bereits nach knapp 45 Minuten Schluss mit „Kiss öf Death!“

Was bleibt ist zu sagen? Dieser Öpus zeigt, wie wichtig ein authentischer Kerl wie Lemmy für das gesamte Musikbusiness ist. Mit Lemmy ist alles cööl!
Lemmy…cööl!

Motörhead…cööl!

Heavy Metal…cööl!

Röckradiö.de…cööl!

Klaus Schnabel-Köeplin…cööl!
 

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