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mit :
Christoph Bausum
Four Of A Kind
Neues aus dem Rock-Bausoleum: Who put the bomp?
 
30.05.2012
Mittwoch
22.00 - 24.00 Uhr

„Who put the bomp in the bomp bah bomp bah bomp? Who put the ram in the rama lama ding dong? ... Who was that man? I´d like to shake his hand. He made my baby fall in love with me.“ - So fragte anno 1961 Barry Mann - und wir wollen 51 Jahre später seine Frage aufgreifen und herausfinden, wer das denn war, der diese ganzen „dip-dee-dip“, „sh-boom, sh-boom“ und „rama lama ding dong“ Texte sang... Nach mehreren Sendungen, die thematisch, stilistisch und historisch große Bögen schlugen, wollen wir uns heute ganz auf eine Epoche und eine Stilrichtung konzentrieren: Es geht um Doo-wop, ein Genre, das in den 50er und frühen 60er Jahren in den USA riesig erfolgreich war, parallel zum und teilweise als Spielart des aufkommenden Rock’n’Roll. Vorgetragen meist von Vokalensembles, die ihre „Instrumentalbegleitung“ ganz oder teilweise mit der Stimme erledigten, mit eingängigen Melodien, einfachen Texten, die von Liebe und den Problemen des Teenagerdaseins handelten, erreichten diese Titel ein Millionenpublikum. Wir schauen, woher der Doo-wop kam, wohin er sich entwickelte; wir fragen, warum er in Deutschland praktisch bedeutungslos blieb - vor allem aber hören wir jede Menge unglaublich toller Songs: von zartschmelzenden Harmonien bis zu unwiderstehlichen Abgeh-Nummern. Wann gab es das schonmal - ein Bausoleum, das praktisch nur aus Hits besteht?! Wer also wissen will, ob die aphrodisische Wirkung dieser Musik („made my baby fall in love with me“, wie es Barry Mann formuliert) auch heute noch funktioniert, der sollte auf keinen Fall versäumen, seine/n Angebetete/n (und eventuell auch sich selbst) am Mittwoch, dem 30. Mai, von 22 bis 24 Uhr vor einem geeigneten Empfangsgerät zu platzieren!

 
 


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