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30.04.2008
 
Freyburg (Unstrut)
Neuenburg
http://www.schloss-neuenburg.de
Tanzwut
 
Vorverkauf + Gebühr :   € / Abendkasse :   €
Und es trug sich zu im Jahre des Herrn 1353, als der Schwarze Reiter durch Europa strich und reiche Ernte einfuhr. Die Spielleute kamen in die Stadt mit Dudelsäcken und Trommeln und besonders das Weibsvolk verfiel das nahe Ende vor Augen in tagelange Raserei, in die Tanzwut. An der Schwelle zum neuen Millennium, kehrte die TANZWUT ins Hier und Jetzt zurück und zwar in Form der gleichnamigen Berliner Band. TANZWUT begannen 1999 die Lied- und Instrumentalkunst des Mittelalters mit dem Rock'n'Roll unserer Zeit und dem Maschinentakt der Zukunft zu neuen Klangdimensionen zu vereinen. Damit folgen sie keinem Trend oder vermeintlichem Zeitgeist, denn sie haben kein musikalisches Vorbild außer sich selbst. Die Vorreiterrolle gelang den Musikern schon einmal mit Corvus Corax, die als die anerkannten Pioniere des Mittelalterkultes gelten. Doch wie beschreibt man die Musik von TANZWUT? Zu den Anfangszeiten der Band wurden in dieser Angelegenheit die abenteuerlichsten Beschreibungsversuche gemacht. Doch letztendlich läuft alles auf eine treffende Beschreibung hinaus: Mittelalter-Industrial-Rock! Harte elektronische Klänge machen dem Industrial alle Ehre. Schneidende E-Gitarrenriffs, Bass und Schlagzeug der härteren Schule sorgen für den maßgeblichen Rock- und zuweilen Metal-Faktor bei Tanzwut. Und mittelalterliche Notationen und Dudelsäcke versprühen einen Hauch mittelalterlicher Extase. Teufel ist mit seinen zwei Hörnern auf dem ansonsten kahlrasierten Schädel optischer Mittelpunkt der Band, die an sonsten von der gleichwertigen Zusammenarbeit aller lebt. Der Leibhaftige ist Teufel aber nicht, selbst wenn seine hypnotischen Sprechgesänge nicht immer der traditionellen Vorstellung von Gesang entsprechen: "Ich sang früher mal ein Lied, in dem es um einen Dudelsackspieler aus dem Wien der Pestzeit ging, der mit dem Lieben Augustin in Verbindung gebracht wird. Der fiel eines Abends besoffen in die Pestgrube und kroch am nächsten Morgen wieder raus. Die Menschen, die das auf dem Friedhof versammelt sahen, riefen darauf hin 'Der Teufel ist auferstanden' und flohen. Und irgendwann hatte ich dann diesen Spitznamen." Für ihre fulminanten Liveshows sind Tanzwut in den letzten Jahren berühmt und beliebt geworden. Und tatsächlich stellen diese einen opulenten Schmaus in der Wüste einfallsloser Stageshows dar. Ein geschickt ausgearbeitetes Bühnenbild, selbst entworfene Live-Outfits von Kettenhemd bis Metallbeschlag und Lendenschurz, einzigartige Instru me nte und eine fantastische Choreografie sind neben der mitreißenden Musik die Zutaten für die schweißtreibenden Tanzwut-Shows. Seit 2003 werden die Konzerte durch passende, eigens von einem Filmkünstler angefertigte Videoprojektionen unterstützt. So verbinden Tanzwut Anspruch und Euphorie wie kaum eine andere Band bei ihren Konzerten. In Mexiko versetzten sie bei nur einem Konzert 16.000 Zuschauer in den Rausch der Sinne, und auch in Europa wächst die Zahl ihrer Anhänger unaufhörlich - und die ihrer Anhängerinnen, wie Castus grinsend anmerkt: "Die Frauen finden das gut, daß da fünf Männer auf der Bühne stehen und relativ wenig anhaben" und obendrein noch unverschämt gut aussehen. Die Diskografie von Tanzwut umfasst mittlerweile drei Studioalben sowie eine Live-Doppel-CD und eine DVD. Im November 2004 erscheint mit "Tanzwut - Live" das längst überfällige Live-(Doppel-)Album der Band. Noch eindrucksvoller als die Doppel-CD stellt jedoch die DVD die Einzigartigkeit der Tanzwut-Shows unter Beweis. Sie kommt mit über 120 Minuten Konzert und mehr als einer Stunde Bonusmaterial daher, ein echtes Highlight in der bisherigen Tanzwut-Diskografie. Die dritte CD "IHR WOLLTET SPASS" (2003) wurde, wie das Vorgängeralbum "Labyrinth der Sinne" (2000), mit Produzent Thommy Hein aufgenommen. Was beim Debutalbum "Tanzwut" (1999) noch manchmal als Experiment gelten durfte ist mittlerweile ausgereift. (mehr dazu in der Diskografie ) Ihr erstes Album hatte die Band zusammen mit dem Ausnahme-Produzenten Jon Caffery (u.a. Die Toten Hosen) eingespielt, das schon 1999 die Meßlatte für höchst innovative und gleichermaßen eingängige Musik verdammt hoch anlegte, für manche Nachahmer viel zu hoch.
http://www.tanzwut.com
alle Termine :
07.10.2016 - - 08056 Zwickau - Alter Gasometer e.V. -
08.10.2016 - - 01099 Dresden - Tante JU -
14.10.2016 - - 80639 München - Backstage -
15.10.2016 - - 67659 Kaiserslautern - Kammgarn -
16.10.2016 - - 90441 Nürnberg - Der Hirsch -
20.10.2016 - - 49074 Osnabrück - Rosenhof -
21.10.2016 - - 18057 Rostock - Mau Club Rostock -
22.10.2016 - - 26382 Wilhelmshaven - Kulturzentrum Pumpwerk -
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