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01.11.2008
 
Cottbus
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Knorkator
 
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Knorkator ist: ...eine Rockband aus Berlin. Sie wurde 1994 gegründet und besteht aus Stumpen (Gesang), Alf Ator (Keyboard) und Buzz Dee (Gitarre). Nach wechselnder Besetzung zählen seit dem aktuellen Album Das nächste Album aller Zeiten auch Nick Aragua (Schlagzeug) und Tim Buktu (Bassgitarre) zu den festen Band-Mitgliedern. Nach eigenen Angaben sind Knorkator Deutschlands meiste Band der Welt. Ihre wüsten Bühnenshows, der zur Hälfte schwarz tätowierte Stumpen und die oftmals sehr derben deutschen Texte haben ihnen den Ruf als Chaos-Comedy-Band eingebracht. Sänger Stumpen hat jedoch, auch wenn er behauptet, eigentlich Imker gewesen und nur wegen eines Unfalls mit einer Leiter Sänger geworden zu sein, eine klassische Gesangsausbildung genossen, wodurch sich seine ausgeprägte Kopfstimme erklären lässt. Knorkator wurde 1994 gegründet. Danach hatte sie bis 1998 in erster Linie lokal im Bereich Berlin-Brandenburg als Live-Band Bedeutung. Als „Entdecker“ gilt Rodrigo González der Gruppe Die Ärzte, der auch ihr erstes Album produzierte. In der Metal-Szene wurden sie 1997 mit „The Schlechtst of“ bekannt, das einige parodistische Anspielungen auf Metal enthält – vor allem der Titel „Böse“ wurde populär. Deutschlandweite Bekanntheit erlangte die Band, als sie 2000 mit dem Lied „Ick wer zun Schwein“ am deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest teilnahm. Vor der Gründung Knorkators war Stumpen unter anderem Mitglied bei den Gruppen Beulshausen und Funkreich, während Buzz Dee Mitglied der Gruppen Monokel, De Buff Dicks, Keks, Lanz Bulldog und MCB war. Nick hatte früher bei DIE SKEPTIKER, SCHWARZ und ALASKA getrommelt, TIM war Mitglied bei DEPRESSIVE AGE und ebenfalls ALASKA. Die Texte von Knorkator verbinden häufig exzessive Vulgarität mit bissiger Satire. Der humoristische Effekt ergibt sich dabei aus dem Kontrast zwischen der Ernsthaftigkeit suggerierenden, oft auf harten Rhythmen oder pathetischen Melodien aufbauenden Musik auf der einen und den ad absurdum geführten Texten auf der anderen Seite. Auf Konzerten von Knorkator kommt es vor, dass der Keyboarder Alf Ator mit einer riesigen Schaumstoffkeule das Publikum schlägt oder dass Sänger Stumpen eine Kiste mit Toastbrotscheiben in die Luft wirft. Weiterhin bestehen die Instrumente zum Teil aus Haushaltsgegenständen wie Klobürsten oder Klodeckeln. Das Publikum wurde auch schon mit geschreddertem Obst und Gemüse „beschossen“ (als „vegetarische Flugverköstigung“ angekündigt). Zudem tritt Stumpen meist leicht bekleidet, etwa in Unterhose oder Badeanzug, auf und ist außerdem für gefährliche Sprünge während des Auftritts bekannt.
Fotoquelle : http://www.knorkator.de/
http://www.knorkator.de/
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